Was du vorher bereitlegen solltest
- Ein Google-Konto, am besten mit einer Firmen-E-Mail, nicht dem privaten Konto eines Mitarbeiters.
- Den genauen Firmennamen, so wie er auf Rechnung und Fahrzeug steht.
- Adresse, Telefonnummer und Website.
- Die Orte und Landkreise, in denen du arbeitest.
- Gute Fotos: Logo, Team, Fahrzeuge, Werkstatt und fertige Projekte.
In 7 Schritten zum Unternehmensprofil
- business.google.com aufrufen und mit deinem Google-Konto anmelden. Dort „Unternehmen hinzufügen“ bzw. „Jetzt verwalten“ wählen.
- Firmennamen eingeben. Gibt es deinen Betrieb schon bei Google, etwa weil ein Kunde ihn eingetragen hat, wird er dir vorgeschlagen. Dann beanspruchst du dieses Profil, statt ein zweites anzulegen.
- Hauptkategorie wählen. Möglichst genau: „Fensterbauer“ statt „Bauunternehmen“, „Schreinerei“ statt „Handwerker“. Weitere Kategorien kannst du später ergänzen.
- Standort angeben. Haben Kunden die Möglichkeit, dich zu besuchen, etwa in einer Ausstellung, gibst du die Adresse an. Arbeitest du nur beim Kunden vor Ort, wählst du aus, dass du keinen Standort für Kundenbesuche hast.
- Einzugsgebiet festlegen. Trag die Orte oder Landkreise ein, in denen du arbeitest. Bleib realistisch, ein zu großes Gebiet bringt dich nicht weiter nach oben.
- Telefonnummer und Website eintragen. Am besten die Nummer, unter der wirklich jemand abnimmt.
- Bestätigung anfordern. Google will prüfen, dass der Betrieb dir gehört. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Die Bestätigung: was dich erwartet
Erst nach der Bestätigung ist dein Profil voll sichtbar und du kannst alles bearbeiten. Google wählt die Methode selbst aus. Häufig sind:
- Videoaufnahme: Du filmst mit dem Handy in einem Zug dein Firmenschild oder Fahrzeug mit Beschriftung, deine Werkstatt oder Werkzeug und einen Nachweis wie eine Rechnung. Das ist bei Handwerkern inzwischen der häufigste Weg.
- Telefon, SMS oder E-Mail: Du bekommst einen Code, den du eingibst.
- Postkarte: Google schickt einen Code per Post an deine Adresse.
Die Prüfung dauert oft ein paar Tage. Ändere in dieser Zeit möglichst nichts am Namen oder an der Adresse, das kann die Prüfung von vorn starten.
Nach dem Anlegen: Profil vollständig machen
Ein angelegtes Profil ist erst der Anfang. Gefunden wirst du vor allem, wenn dein Profil vollständig und aktiv ist:
- Leistungen eintragen, jede mit einem kurzen Satz. Zum Beispiel „Haustüren aus Aluminium, Beratung und Montage“.
- Beschreibung schreiben: Was machst du, für wen, in welcher Region. Ohne Werbefloskeln.
- Öffnungs- oder Erreichbarkeitszeiten pflegen, auch an Feiertagen.
- Fotos hochladen, am besten jeden Monat ein paar neue von aktuellen Projekten.
- Bewertungen sammeln und beantworten. Das ist der wichtigste Hebel für die lokale Suche. Mit unserem kostenlosen QR-Code-Generator erstellst du dafür eine Karte für die Abnahme.
- Beiträge posten, etwa ein fertiges Projekt mit Foto und Ort.
Typische Fehler, die dich unsichtbar machen
- Suchbegriffe im Firmennamen. „Müller Fenster Türen Rollläden Passau günstig“ verstößt gegen die Richtlinien und kann zur Sperre führen. Der Name muss dem echten Firmennamen entsprechen.
- Doppelte Profile. Zwei Profile für denselben Betrieb schaden beiden. Lass Duplikate entfernen.
- Eine falsche Hauptkategorie. Mit „Bauunternehmen“ erscheinst du nicht, wenn jemand einen Schreiner sucht.
- Adresse eines virtuellen Büros. Google verlangt eine echte Anschrift oder ein Einzugsgebiet.
- Ein vergessenes Profil. Keine Antworten auf Bewertungen, keine neuen Fotos, alte Telefonnummer. Das kostet Vertrauen und Platzierungen.
Anderen Zugriff geben, ohne Passwort
Soll dir eine Agentur oder ein Mitarbeiter bei der Pflege helfen, gibst du niemals dein Passwort heraus. Stattdessen fügst du im Profil unter „Personen und Zugriff“ einen weiteren Nutzer hinzu, als Inhaber oder Administrator. Den Zugriff kannst du jederzeit wieder entfernen. Wie das genau geht, mit Bildern, zeigen wir in unserer Anleitung Google-Freigabe für die Kunden Maschine.
Wo stehst du bei Google in deiner Region?
Wir prüfen kostenlos dein Unternehmensprofil und bei welchen Suchbegriffen du in deiner Region auftauchst. Dazu bekommst du die drei wichtigsten Verbesserungen und einen Entwurf für deine Startseite.
Häufige Fragen
Ist das Google-Unternehmensprofil kostenlos?
Ja. Anlegen, Bestätigen und Pflegen kosten nichts. Google verdient nur an Anzeigen, die du zusätzlich buchen kannst, aber nicht musst.
Kann ich ein Unternehmensprofil ohne Ladengeschäft erstellen?
Ja. Handwerker, die beim Kunden arbeiten, geben ein Einzugsgebiet an und blenden ihre Adresse aus. Google braucht die Adresse trotzdem zur Bestätigung, zeigt sie aber nicht öffentlich an.
Wie lange dauert die Bestätigung?
Je nach Methode von wenigen Minuten bis zu einigen Tagen. Die Videobestätigung wird meist innerhalb weniger Tage geprüft, die Postkarte braucht oft länger.
Was ist der Unterschied zwischen Google My Business und Unternehmensprofil?
Es ist dasselbe. Google hat „Google My Business“ in „Google-Unternehmensprofil“ umbenannt und die Verwaltung größtenteils direkt in die Google-Suche und Google Maps verlegt.
Wie komme ich in die Top 3 auf der Google-Karte?
Entscheidend sind die Nähe zum Suchenden, die passende Kategorie, ein vollständiges Profil und vor allem viele, regelmäßige und gute Bewertungen. Eine Website mit Leistungen und Orten hilft zusätzlich.
Mehr Anfragen aus deiner Region?
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