So planst du dein 2020 – Das sagt dir keiner!

Das Gute: Du befindest dich mit den gleichen Voraussetzungen an der Startlinie wie alle anderen auch. Die Startlinie ist 1.1.2020 und dauert diesmal 366 Tage.

Die Grundvoraussetzungen ist es erst einmal deinen Schreibtisch aufräumen.
Sortiere alles in 2 Arten. Was du nicht mehr brauchst und was du ständig brauchst.
Ein klarer aufgeräumter Schreibtisch und auch dein aufgeräumter Rechner sind diese Voraussetzung.

Digitale Ablenkung ist ebenfalls ein Thema. Du wirst merken das Facebook und andere Portale einige Tricks nutzen, die wir auch bei unserer Planung anwenden. Wenn du abgelenkt wirst ist das schlecht für deine Ziele.

Sorge für Ruhe und schließe die Bürotüre. Kopfhörer rein und schaffe dir deine Wohlfühl Fokus Atmosphäre.

Ernährung
Bei mir hat sich Clean Eating etabliert und ich fühle mich dadurch besser.

Ausreichend Schlaf
Gönn dir ein Powernapping, wenn du müde wirst für 20–25 Minuten schlafen mit Affirmationen oder Silence Subliminials.

Bewegung
Radfahren, Täglich ins Büro gehen, Cardio  und deinen Körper fit zu halten ist wichtig für die Produktivität.

Ein Ziel ist ein Plan mit Datum. Den Plan zeige ich dir und das Datum legst du selbst fest.

Das Video zum Blog Beitrag das nochmal ein paar Details verrät.​

Step#1: Die Vorarbeit

Zuerst kommt die Vorarbeit und hier solltest du deine Prioritäten festlegen. Einer der Hauptgründe warum wir zögern, ist das wir uns überfordert fühlen. Eine Lawine von Aufgaben kommt auf uns zu.
Mit diesen vier einmaligen Übungen hast du gute Chancen, die Lawine zu bekämpfen.

Welche Pläne und Aktivitäten willst du nächstes Jahr durchführen
Denk mal nach und schreibe alles digital (google Docs) oder in ein Journal (Papier) das du immer griffbereit hast. Deine Zeit tickt - Du hast maximal 60 Minuten.


Identifiziere deine Ziele und Werte, die für dich absolut wichtig sind
Das sind alles Aktivitäten die dich lebendig und glücklich machen. Menschen mit denen du dich gerne umgibst. Fühle dich dort hinein. Du hast wieder maximal 60 Minuten.
Ziele sind: Karriereziele, finanzielle Ziele, gesundheitliche Ziele, Freizeitziele, organisatorische Ziele, Beziehungsziele & spirituelle Ziele.

Das Ergebnis aus 25 Projekten sind 5 Hauptprojekte
Schreibe die 25 Projekte auf oder Aktivitäten die du erledigen willst. Schränke dann diese Liste ein bis nur noch 5 Projekte da sind. Alles was nicht nicht den Fokus auf die 5 Projekte lenkt solltest du löschen. Fokussiere dich auf diese 5.
Zeit wieder maximal 60 Minuten.

Setzte die die Ziele S.M.A.R.T. für jedes der 5 Hauptprojekte
Für die nächsten 3 Monate (ein Quartal) sollte jedes Ziel ein bestimmtes Ergebnis und eine Frist haben. Wann willst du X erreichen? 

Die Ziele S.M.A.R.T. zu setzen bedeutet:

  1. Ein spezifisches Ziel zu haben das eindeutig ist
  2. Messbar sollte es sein
  3. Das Ziel sollte attraktiv sein und relevant
  4. Realistisch und nicht zu übertrieben
  5. Terminiert mit einem fixen Datum

Zeit ist eine halbe Stunde.

Step#2: Deine wöchentliche Planungsroutine

Fokussiere dich auf die nächsten 3 Monate. Das ist dein Verteidigungsplan gegen deine Aufschieberitis. Der Wochenplan ist auch dazu gedacht einen Überblick zu bekommen, ob du deine Ziele auch realistisch erreichen kannst.


Ich plane Sonntags eine Stunde ein, um alles zu kontrollieren. Dort gehe ich die 5 Punkte durch.

Punkt 1: Stelle dir immer die 3 Fragen
1. Was ist mein persönliches Ziel
2. Was sind meine Prioritäten diese Woche
3. Wie viel Zeit habe ich diese Woche

Punkt 2: Die 80 / 20 Regel anwenden
Was hat diese Woche, die größte Auswirkung auf dein Ziel. Finde es raus und setze deinen Fokus diese Woche darauf.

Punkt 3: Blockiere dir Zeit
Du kannst Google Kalender nutzen, um deine Zeit hier genau einzuteilen. Du hast eine super Übersicht. Blockiere dir Zeit für deine Tätigkeiten, Familie, Freizeit und auch Puffer dazu für Notfälle.

Punkt 4: Erstelle Themen-Tage “Batching”
Mit Themen Tage meine ich Tage wo du ähnliche Aufgaben zusammenführt und diese effektiver mit Themen Tage umsetzen kannst. Bist du bei Meetings mit Kunden? Dann mache dir einen Meeting-Tag wo du Kunden besuchst oder Projekte besprichst. Das setzt mit Themen Tagen deinen Fokus.

Punkt 5: Zeit für Deep Work
Setze dir Zeit wo du ruhig Arbeiten kannst. Am Besten dann, wenn du voller Energie bist und ungestört. Es ist alles ruhig. Deep Work Zeiten sind meistens ganz früh morgens oder spät am Abends. Das Buch Deep Work von Cal Newport ist hier die Bibel für alle Deep Worker.

Step #3: Zieh in den Kampf mit dir

Aufschieberitis kann ein täglicher Kampf sein. Du hast alles perfekt geplant und setzt deine Aktivitäten um, jedoch ist manchmal ein Hindernis, das uns etwas zurückhält.

Es gibt hier eine kleine Strategie: Staple deine Habits!
Dazu gibt es einen 13 Stufen Prozess der diese Habits in kleine Routinen wandelt.

Der 13 Stufen Prozess im Kurzformat:

1. Beginne mit einem 5 Minuten Block
Der einfachste Weg ist den Einstieg leicht zu machen. Mehr über Mini Habits gibt es von Stephen Guise im Buch “Mini Habits”.

Du setzt dir ein Ziel wie abnehmen und willst jeden Tag 1 km joggen. Wenn du dir das Ziel so niedrig steckst dann joggst du automatisch mehr. Der Effekt oder die Idee dahinter ist das du mehr machen willst, wenn du schon angefangen hast. Du trickst somit deine Trägheit aus.

2. Fokussiere dich auf kleine Gewinne
Damit setzt du dich einen fortlaufenden Momentum. Jedesmal, wenn du ein kleines Ziel geschafft hast, bist du voller Energie auf das Nächste Ziel. Kleine Ziele sind z.b. 0,5 Liter Wasser trinken, Schreibtisch aufräumen, Ziele überprüfen.

All das sind Routinen die wenig Willenskraft erfordern. Du hast einen leichten Einstieg mit diesen leichten Aufgaben.
Erstelle dir also kleinere Aufgaben, um deine Routinen herum die keine 2 Minuten brauchen um sie zu erledigen.

3. Wähle die Zeit und den Ort aus
Jeder Stapel (Stack) sollte eine Zeit und einen Ort haben.
Wenn du um 5 Uhr aufstehst zur Morgenroutine.
Wenn gerade im Büro ankommst
Abends oder in deinen Pausen

Ein Büro Stapel kann so aussehen: Du kommst am Morgen ins Büro und schaffst erst einmal eine Umgebung wo du fokussiert deine ersten Tasks machen kannst. Die meisten kommen ins Office und checken erst einmal ihre E-Mails, Facebook & Co.

Mittags kannst du noch eine kleine Meditation, Affirmation oder Spaziergang einplanen.
4. Veranker einen Auslöser in deinem Stapel
Dieser Auslöser sollte sehr leicht sein wie morgens Zähneputzen, Bett machen. Das ist die erste Aufgabe deines Stapels. Wenn du keinen Auslöser hast, zündet der Stapel nicht.

Facebook und andere Unternehmen nutzen diese Auslöser, um dich zu binden. Es gibt negative Auslöser, die dich daran hindern deine positiven Auslöser zu zünden. Versteh mich nicht falsch. Wenn du Facebook positiv einsetzt und dort Kunden gewinnst, ist es positiv. Wenn du deine Zeit damit verbringst Katzen-Content zu konsumieren ist es negativ.

Positive Auslöser sind z. B. Dinge zurechtzulegen. Das Wasserglas am Büroschreibtisch, die Zahnseide bei deiner Zahnbürste usw.

Auslöser können auch eine spezifische Zeit des Tages sein wie das Aufstehen am Morgen oder das Betreten des Büros.

Ein Auslöser sollte auch leicht zu vervollständigen zu sein. Wenn es umständlich ist kann es sein das man einen Tag mal gerne auslässt.

Ein Auslöser sollte kein neuer Habit sein.

Ziel ist es einen Auslöser zu finden, der dich ins Handeln bringt und der Stapel abgearbeitet wird.

Beispiele sind: Beim Frühstück, Mittagessen & Abendessen, beim Zähneputzen, ins Auto steigen usw.

5. Erstelle eine logische Checkliste
Die Checkliste ist der wichtigste Teil des Stapels. Die Aufgaben sollten fließend ineinandergreifen und eine auf der anderen aufbauen. Wähle deshalb die Reihenfolge der Aktionen richtig.

6. Übernimm Verantwortung
Wenn du das Trägheitsgesetz kennst (1. Newtonsches Axiom Trägheitsgesetz). Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen geradlinigen Bewegung, solange er nicht durch einwirkende Kräfte zu einer Änderung des Bewegungszustandes gezwungen wird.
In andere Worte gefasst heißt es das du einen zusätzlichen Druck (Schubser) brauchst um dich in Aktion zu setzen.

Setz dich unter Druck indem du vielen Menschen von deinen Zielen erzählst und wann du diese Ziele erreichen wirst.

7. Kleine Belohnungen
Wenn du einen Stapel geschafft hast gibt es eine Belohnung. Belohne dich denn das motiviert unheimlich stark. Deine Belohnung sollte allerdings auch gutes bewirken.

Wenn du einen Stapel geschafft hast, dann kannst du z. B.: aufstehen, Kaffee trinken oder etwas anderes das dir gut tut. Kauf dir was schönes oder belohne dich anders.

8. Leg deinen Fokus auf die Wiederholung
Das ist der Schlüssel für die ersten Tage. Halte dich strikt an die Routine denn die Konsistenz ist ausschlaggebend für deinen Erfolg.

Du kennst den Spruch sicherlich. Es dauert 21 Tage, um eine Routine aufzubauen und 90 Tage für einen Lifestyle.

9. Lass die Kette nicht abbrechen
Gewohne dir an, jeden Tag an deinen Zielen zu arbeiten. Wenn du das einen Tag nicht machst es die ganze Kette. Bei 2 aufeinanderfolgenden Tag ist die Kette meistens durchbrochen. Schaff dir machbare Ziele so, dass die Kette nicht abbrechen kann.
10. Erwarte Rückschläge
Rechne mit Herausforderungen und lerne daraus. Es kann immer wieder vorkommen das man ein Hindernis hat, weil etwas passiert mit dem man nicht rechnet. Lerne daraus und passe deine Routinen an.

11. Die Häufigkeit der Stapel
Die Stapel sollten tägliche, wöchentliche oder monatliche Reihe von Aktionen beinhalten. Mein Vorschlag ist, mit einer einfachen täglichen Routine zu beginnen. Wenn du mehr Gewohnheiten aufbauen willst, füge eine wöchentliche oder monatliche Aufgabe mehr hinzu.

12. Vergrößere deinen Stapel
Indem du mehr Routinen hinzufügst und die Gesamtzeit der Routine erhöhst. Beachte bitte vorsichtig zu sein denn, wenn du merkst, es wird immer schwieriger dann rudere wieder etwas zurück.

13. Baue eine Routine nach der anderen auf
Einige sagen man braucht 21 Tage, um eine Routine aufzubauen und andere sagen es dauert zwischen 28 und 254 Tagen. Wichtig ist nur das du eine Routine nach der anderen aufbaust. Hat sich die eine Routine bei dir etabliert beginnst du mit der nächsten.

Step #4: Fordere dich selbst heraus

Die produktivsten Menschen haben gelegentlich mit sich selbst zu kämpfen. Man könnte ja die eine oder andere Aufgabe mal überspringen. Der Fall tritt meistens auf wenn man keine Lust hat. Es gibt hier einige Vorgehensweisen wie du der Unlust entgegenwirkst:
1. Mach mal 5 Minuten Pause und bewerte die Situation. Denke daran was im schlimmsten Fall (Worst Case) passieren kann wenn du es nicht machst.Wenn es auch nur eine kleine Chance gibt das dieser Fall eintreten kann dann mache diese Aufgabe zu Ende.

2. Nutze die Eisenhower Matrix
Um schnelle Entscheidungen zu treffen, bewertest du anhand der 4 quadranten in der Matrix was dir hilft und was dir nicht hilft.

3. Baue unangenehme Routinen ein
Wenn du etwas verschiebst dann hat das eine Einfluss auf Routinen die du gerne machst. Bestrafe dich somit selbst.

4. Werde dir Bewusst
Warum hast du den Wunsch diese Aufgabe zu verschieben. Ist es zu einer bestimmten Tageszeit das du Aufgaben meidest? Erkenne den Grund warum du diese Aktion verschieben willst oder nicht machen möchtest.

5. Verknüpfe die Aufgaben an ein Ziel
Erstelle dir eine Liste deiner Verantwortungen. Beruflich sowie persönlich und verknüpfe diese mit einem wichtigen Ziel oder etwas mit Wert für dich.
D.h. wenn du ein Ziel nicht erreichst wird das andere auch nicht erreicht werden.

Du wirst feststellen wenn du diese 5 Punkte integrierst klappt es sehr viel besser dich mit schwierigen Situationen in deinem Leben auseinanderzusetzen.

Habits Ideen

Finde Keystone Habits!
Das sind Routinen die Auslöser auf andere Bereiche unseres Lebens haben. Wenn du jeden Tag Cardio machst wird das den effekt nach sich ziehen das du fettiges & süßes Essen vermeidest, du abnimmst, dich fitter und energetischer fühlst, du ein anderes Auftreten beim Kunden hast und du mehr Aufträge bekommst da du eine andere Ausstrahlung hast. Alles mit einem Keystone Habit von 30 Minuten Cardio am Tag.

Keystone Habits sind bei mir das tägliche Lesen & Schreiben, ein Habit Stack zu vollenden.

Wo sind deine Support Habits?
Das sind Routinen die dazu führen einen Habit Stack zu unterstützen und zu ermöglichen. Wenn du Kundenakquise planst und du beim Kunden bist dann hast du Routinen wie z.B. Kleidung aussuchen, Schuhe putzen, Tasche packen, Laptop laden usw.

Elefanten Habits
Wie ist man einen Elefanten. Stück für Stück.
Hast du große und komplexe Ziele dann stückle diese.Starte mit kleinen Aufgaben die 5 Minuten brauchen und du wirst sehen das du ein Momentum bekommst und fahrt aufnimmst. 


Es ist alles offen für dich und 2020

Hau rein!
Gruß Andreas


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